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Helfer sind Tabu - Schulungen für Rettungskräfte zum Umgang mit Gewalt

Aktualisiert: Juni 30

Das Institut für Professionelles Konfliktmanagement (ProKon) übernimmt, sobald es um die Schulung von Behörden, Rettungsdiensten oder des Militärs und der Polizei geht. Mario von train2survive und Swen von train2protect haben hier eine Menge zu tun.


Im Rahmen des Projektes "Helfer sind TABU - Schulungen für Rettungskräfte zum Umgang mit Gewalt" wurden im März und Juni Rettungskräfte aus den Retttungsdienstbehörden in Rheinhessen durchgeführt. Unter dem Dach von Helfer sind tabu beteiligten sich dabei die Hilfsorganisationen DRK, ASB, Malteser, und Johanniter und der Rettungsdienst Corneli.


Grundlage der ProKon-Mulitplikator*innenschulung bildete dabei die Analyse von Daten aus Echteinsätzen. Das Ziel besteht darin, die Rettungskräfte selbst zu Trainerinnen für den Bereich Konfliktmanagement auszubilden. Während die erste Schulung im März corona-bedingt online sattgefunden hat, wurde nun in Präsenz trainiert. Hierbei ging es vor allem um die professionelle Interaktionsgestaltung im Rettungsdienst basierend auf der 3A Strategie: Aufmerksamkeit, Aushalten, Andere Perspektive. Ebenfalls behandelt wurden niederschwellige körperlichen Lösungen in physischen Konfliktsituationen, die allerdings nach der Auswertung von Einsatzdaten in der Realität die absolute Ausnahme bilden.


Neben Anwendungskompetenzen stand die Vermittlungskompetenz im Mittelpunkt der Schulung. Die Teilnehmerinnen übten sich in der Gestaltung von repräsentativen und sicheren Simulationen für Gewaltprävention im Rettungsdienst. Die Multiplikatorinnen werden nun mit den Schulungen der Endanwenderinnen beginnen und im Anschluss von Mario Staller und Swen Körner supervisiert.


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